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Es gibt immer mal wieder Verwirrung wegen der verschiedenen Begriffe bei den Methoden einer Haartransplantation. Auch taucht hin und wieder ein neuer Begriff auf, sei es aus marketingtechnischen Gründen oder deshalb, weil jemand an der ganzen Prozedur eine Kleinigkeit verändert hat.

Der Unterschied zwischen FUT und FUE

Zwischen der FUT und der FUE Haarverpflanzungstechnik  gibt es tatsächlich einen gewichtigen Unterschied. Dies betrifft in der Hauptsache die Entnahmeart des Spenderhaares.

Bei der FUT-Haartransplantation ( Haarverpflanzung ) wird meist am Hinterkopf ein ganzer Hautstreifen entnommen. Die Entnahmestelle wird dann zusammengezogen (Kopfhaut ist sehr dehnbar) und vernäht. Wird dabei alles richtig gemacht, verbleibt zwar eine Narbe, die aber kaum noch sichtbar ist. Meist kümmern sich dann andere Kräfte (Schwestern oder technisches Personal) um das Zurechtschneiden des Hautstreifens in einzelne Grafts. Gerade diese Tätigkeit entscheidet über das Gelingen der Haartransplantation.

Eine exaktes Schneiden dieses Hautstreifens ist dabei nur unter einem Spezialmikroskop möglich. Werden dabei Haarwurzeln verletzt, sind die betreffenden Grafts völlig unbrauchbar und müssen entsorgt werden. Weiterhin besteht die Gefahr, dass diese Grafts austrockenen oder durch produzierte Gifte des Zellstoffwechsels geschädigt werden. Es handelt sich ja um lebendes Gewebe außerhalb des Körpers. Die jeweiligen Transplantate müssen dabei in einer Speziallösung aufbewahrt werden.

Bei der FUE-Haartransplantation ( Haarverpflanzung ) handelt es sich um eine Methode, die wesentlich zeitaufwändiger und somit auch erheblich teurer ist, als die FUT-Methode. Die Abkürzung FUE kommt dabei von den Worten Follicular Unit Extraction.  

Statt eines ganzen Hautstreifens, wie bei der FUT-Haarverpflanzung beschrieben, werden bei der FUE Methode mit Hohlnadeln die Haarwurzeln in einer Größe von ca. 1 mm ausgestanzt. Eine größere zusammenhängende Narbe gibt es demnach bei der FUE-Haarverpflanzung nicht.

Die FUE-Haartransplantationsmethode ist jedoch nicht in jedem Fall anwendbar. So empfehlen Spezialisten diese Methode z. B. nicht bei lockigem Haar. Eine endgültige Entscheidung darüber trifft der Haarchirurg. Lassen Sie sich deshalb umfangreich beraten.

Ab diesem Schritt unterscheiden sich die FUT und die FUE Haarverpflanzung im großen und ganzen nicht mehr. Die aufbereiteten bzw. die gewonnenen Haarimplantate müssen jetzt in die entsprechend vorbereiteten Stichkanäle an der Empfängerstelle eingesetzt werden.

Der Unterschied zwischen FUE und I-FUE

Kommen wir nun zu dem Begriff der I-FUE Haartransplantation. Ob nun das “I” vor dem Wort FUE gerechtfertigt ist, sei mal dahingestellt. Auch konnten wir nicht in Erfahrung bringen, was dieses “I” bedeutet.

Der Unterschied zwischen der FUE und der IFUE Methode wird so beschrieben, dass bei IFUE das Entnehmen und das Einsetzen der Haare in wesentlich kürzeren Zeitabständen erfolgt. Die Spenderhaare befinden sich bei der IFUE Methode also wesentlich kürzer außerhalb des Körpers und sind so weniger eigenen Zellgiften ausgesetzt. Außerdem werden die Haarstanzen bei der kurzen Zwischenlagerung nicht in Kochsalzlösung deponiert sondern in einer nährstoffreichen Flüssigkeit.

Dabei wird diese “nährstoffreiche Flüssigkeit” bei der I-FUE Methode aus eigenem aufbereitetem Blut des Patienten gewonnen. Wer sich näher über diese I-FUE Haartransplantation informieren möchte, dem sei die Internetseite des Haarchirurgen Reza Azar empfohlen, der diese Methode auch anwendet. Hier ist der Internet-Link zu der  I-FUE Methode.

Durch diesen Behandlungsschritt bei I-FUE soll bei dem transplantierten Haar auch eine höhere Anwuchsrate erziehlt werden.

 

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