Finasterid

Finasterid bei Haarausfall ?


Finasterid eignet sich nur zur Behandlung von Haarausfall, wenn dieser anlagebedingt (hormonbedingt) ist und auch nur bei Männern. Diese Form des Haarausfalls kommt am häufigsten vor und ist meistens auf eine Überempfindlichkeit der Haare auf das männliche Sexualhormon Testosteron zurückzführen.

Für Finasterid gibt es eine handfeste Studie, welche die Wirkung in den 1 mg Filmtabletten Propecia nachweist. Neben Propecia ist auch noch Proscar zu erwähnen. Der Wirkstoff wurde eigentlich nur zufällig entdeckt, da dieser für die Behandlung bei Prostatavergrößerung vorgesehen war. Erst durch einen verstärkten Haarwuchs der Patienten während der Behandlung ist man auf diese Wirkung von Finasterid bei Haarausfall aufmerksam geworden. Es ist zumindest einen Versuch wert, mit Finasterid eine Haartransplantation sprich Haarverpflanzung zu vermeiden oder wenigstens hinauszuzögern.

Finasterid ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz verschreibungspflichtig.

Finasterid Wirkung

Finasterid greift dabei in den DHT Hormonspiegel ein und senkt diesen. Dieses DHT ist dafür verantwortlich, dass die Haarfollikel geschädigt werden und am Ende absterben. DHT ist dabei als Vorstufe zum Testosteron zu sehen. Sind jedoch schon eine Glatze oder Geheimratsecken vorhanden, dann kann hier auch Fenesterid nicht mehr helfen.

Der Wirkstoff Finasterid in Propecia oder Proscar ist in den meisten Fällen so lange aktiv und auch effektiv, so lange das Präparat eingenommen wird. Es hat sich gezeigt, dass die neugebildeten Haare nach Absetzung des Medikaments nach einem halben Jahr bis zu einem Jahr wieder ausfallen.

Mit einem Wirkungseintritt des Medikaments ( Propecia / Proscar ) ist erst in 6 bis 12 Monaten zu rechnen.

Als Nebeneffekt hat sich in einer amerikanischen Studie gezeigt, dass Männer, die dieses Medikament über einen längeren Zeitraum eingenommen haben, bis zu 23 Prozent seltener an Prostatakrebs erkrankt waren.

Finasterid mögliche Nebenwirkungen

Die am häufigsten auftretende Nebenwirkung am Anfang der Behandlung kann eine Impotenz oder ein Libidoverlust sein. Bei einer fortgesetzten Behandlung bessern sich diese Probleme meistens. Auch schon in geringen Mengen kann das Medikament bei männlichen Föten zu schweren Geburtsfehlern führen.

Finasterid in Propecia führt meist zu einem falschen PSA Bluttestergebnis. Dieser Test wird oft in Verbindung mit einer Prostata Untersuchung durchgeführt wird (PSA-Screening).

Halten Sie unbedingt vor der Einnahme des Wirkstoffes Finasterid mit Ihrem Arzt Rücksprache.

Finasterid und Frauen

Für Frauen ist Finasterid nicht nur wirkungslos sondern kann vor allem bei Schwangeren die Genitalbildung des männlichen Embryos erheblich stören. Für Frauen mit Haarausfall im gebärfähigen Alter ist dieses Arzneimittel somit absolut tabu.

Finasterid und Kosten für Propecia und Proscar bei Haarausfall

Die monatlichen Kosten bei Haarausfall für eine Behandlung mit dem Medikament Propecia betragen derzeit ca. 50 Euro und sind in der Regel selbst zu bezahlen.

Bei dem Medikament Proscar, welches ebenfalls den Wirkstoff Finasterid enthält, reichen die 50 Euro circa für ein ganzes Quartal.

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